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Welches Vorfach-Material am neuen See? (Hecht/Zander)

 
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Maddin
Kinzig Kenner


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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 10:01    Titel: Welches Vorfach-Material am neuen See? (Hecht/Zander) Antworten mit Zitat

Servus zusammen,

auf Grund meiner mangelnden Erfahrungen am Wasser haben sich mal wieder einige Fragen aufgetan.
Ich hab natürlich auch schon einige Artikel im Internet gelesen, nur darf da jeder seinen Senf abgeben, selbst wenn er selbst noch nie geangelt hat.
Hier im Forum hab ich hingegen schon vieles gelesen was sehr vernünftig war, und daher gebe ich da auf die Meinung der hier Anwesenden deutlich mehr als irgendwelchen gesponserten Internetseiten..

Geplant ist, dass ich in 2 Wochen mit meinem Bruder und nem Kumpel an den Dutenhofener See fahre. Dort wollte ich mich mal näher mit dem Raubfischangeln beschäftigen und mal den ein oder anderen KöFi auslegen.. Nur hab ich das noch nie ausprobiert..

Nun haben sich folgende Fragen aufgetan..

- Da dort sowohl Zander als auch Hecht vertreten sind, wäre ja Stahl das primäre Vorfachmaterial, oder? Oder wie schauts mit Fluorocarbon?!

- Dann habe ich zwar ein paar Stahlvorfächer, welche fertig gebunden sind, jedoch machen die keinen allzu guten Eindruck. Also will ich selber binden (lernen).. Welche Vorfachmaterialien in welcher Stärke sind da zu empfehlen?! (Ich weiß zwar das es Stahl gibt, den man auch binden kann, aber mit Klemmhülse ist wohl sicherer?!)

- Dann noch zur Hauptschnur.. Da ich (wahrscheinlich) eher auf kürzere Distanz fischen werde, empfiehlt sich eher eine Mono (also nach meinem Verständnis des Drillverhaltens).. Welche Dicke würdet ihr wählen?

Ich hoffe, dass mir da vllt der ein oder andere einen Tipp geben kann Smile Dafür schon im Voraus vielen Dank Smile


Achso, noch ne kurze Frage, Mein Bruder will eher auf Karpfen gehen an dem Wochenende. Distanz auf der die Rute abgelegt wird ist ca. 40-50 Meter.. Hierfür will er sich noch ne etwas größere Rolle kaufen und diese mit geflochtener bespulen. Hat da jemand vllt nen Tipp für ne robuste, mittelklassige Rolle und könnte vllt sagen, welche Schnurstärke/Art er bespulen würde? (Ja ich weiss das es hier eig nur um Raubfische geht^^ bin aber grad auf Arbeit und hab keine Zeit noch ein neues Topic anzulegen Smile )
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Zym0n
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Fluocarbon ab 0,90 ist meiner Meinung nach Hechtsicher. Zum Jerken benutze ich Vorfach der Stärke 0,92mm. Da du Köderfisch auslegen möchtest würde ich dünnes Stahlvorfach nehmen (bitte Belastung beachten) Aber letztendlich muss es jeder selber wissen, dementsprechend möchte ich auch keine Empfehlung für Fluocarbon ausprechen. Ich für meinen Teil fahre damit sehr gut, und ich habe auch noch nie einen Hecht egal welcher Grösse damit verloren !!! In diesem Sinne
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Simon
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Zym0n
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BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Aaah vergessen: Die fertig montierten Stahlvorfächer würde ich auch nicht nehmen. Die daran verbundenen Monosnaps können durchaus mal auf gehen, und ich hatte es schon das die Verbindung sich löst. Ich benutze 7x7 Material (Angel ussat) und cross Lock snaps, und entsprechende Klemmhülsen. Das Material führe ich 2x durch, so erreichst du eine feste Form und Reibschlussverbindung. Haken ist geschmackssache, Für Zander genügt meiner Meinung nach ein Einzelhaken worauf du den Fisch auffädelst, Für Hecht oder auch Stinger benutze ich Drillinge (z.B Owner ST 37, oder VMC).............
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Tomi
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BeitragVerfasst am: 11.07.2018, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fange die Hechte ja am erfolgreichsten mit 16er FC auf Nymphe, aber das ist ja nicht die übliche und angefragte Angelmethode. Wink

Zum Thema Hauptschnur kann ich dir aber sagen, daß es ganz problemlos ist einen Ü80 Hecht mit einer 16er Stroft FC1 zu landen. Es dauert dann halt seine Zeit, denn man kann dem Gegenüber nicht jede beliebige Richtung aufzwingen. Und genau das ist das Problem.
Nicht selten ergibt sich die Notwendigkeit den Fisch vom Holz fernzuhalten. Da muß das Material dann doch dicker sein. Zudem ist die Attacke auf große Köder meist heftig und die muß deine Schnur halten können.

Mit der Streamerrute fische ich ein 30er Stroft FC1 als Vorfach, ergänzt um ein Stahlvorfach. Damit muß ich dem Fisch keinen Zentimeter Schnur geben und der Drill ist auch bei Mitte 80er Gesellen in wenigen Sekunden erledigt. Zu bedenken ist aber, daß die Streamerruten weich sind und bei unbeschädigter Schnur ein Abriss ja nur schwer möglich ist. Insofern solltest du dein Material an deiner Rute orientieren.

Ich habe so den Eindruck, dass man bei Hechten auch einen Schnürsenkel als Vorfach nehmen könnte, da das Vorfach scheinbar keine besondere Scheuchwirkung hat.

Was bei mir persönlich gegen eine Monofile als Hauptschnur sprechen würde, ist die Dehnung. Wenn ich den Fisch von etwas fernhalten möchte, dann soll meine Zugwirkung sofort einsetzen und nicht verzögert.
Dafür spricht natürlich die höhere Abriebfestigkeit der Monofilen. Das wäre für mich aber nachrangig.

Evtl. helfen dir die Infos ja weiter.

Gruß Tomi
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Kinzignarr
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BeitragVerfasst am: 19.07.2018, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Maddin,
das mit dem Stahl ist manchmal so eine Glaubensfrage. Gezielt auf Raubfisch verzichte ich aber nicht mehr darauf, seitdem ich einmal erleben musste, wie ein ca. 70er Hecht meinen Forellentwister derart weginhaliert hat, dass er nur Sekunden später die Schnur durchgebissen hatte. Bei trüberem Wasser und größeren Köderfischen sollte Stahl auch nirgends zu einer geringeren Bissfrequenz führen, vorausgesetzt die Fische wollen überhaupt. Die modernen Schnüre haben insgesamt eine anständige Tragkraft, so dass Du meiner Meinung nach stärkeres Augenmerk darauf legen solltest, einen guten Knoten zu knüpfen, die Schnur immer gut auf Beschädigungen zu prüfen und die Bremswirkung an deiner Rollenbremse präzise einzustellen.
Den See kenne ich leider nicht, grundsätzlich habe ich immer wieder erlebt, dass jedes Gewässer seine eigenen Gesetze hat und Du möglicherweise erst einige Male dort angeln musst, bis Du hinter die jeweiligen Kniffe kommst.
Viel Erfolg!
Rainer
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Der gereifte Angler stellt die Ästhetik über den Erfolg; deswegen hat er auch keinen.
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Conchoolio
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BeitragVerfasst am: 24.07.2018, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Das was meine Vorgänger schreiben ist sicher nicht verkehrt aber ich habe noch einiges was es zu bedenken gibt.

Natürlich könnte man auch mit einem FC Vorfach angeln. Hechtsicher ist es aber wirklich erst ab 0,80. Das ist dann sehr steif. Zum Spinnangeln find ich das so super, zum Köfifischen ist das nix, weil die Zander das gar nicht mögen, wenn der Köfi widerspenstig ist im See.

Diese Ausnahmen wie Tomi sie beschreibt bei denen er Hechte mit kleinen Ködern an der Fliegenrute gefangen hat, sind absolut die Ausnahme. Eine harte Spinn- oder Ansitzrute würde die Schnur schon beim Anschlag sprengen.

Das Angelgerät sollte immer nach dem größten möglichen Gegner dimensioniert werden. Das wäre bei dir also ein Hecht mit ca. 1,2m wie man ihn in jedem Deutschen See haben könnte. Deshalb meine ganz klare Aussage zu dem Thema, auf jeden Fall Stahl wenn auf Hechte geangelt wird. Ich hatte schon unzählige Barsche und Zander als Beifang auf Stahl, das stört die kaum. Am besten 7x7 Stahl beim Ansitz und 1x19 Stahl oder Mono/FC größer als 0.80 beim Spinnfischen.
_________________
Ich geh angeln. Bei -10 oder +35 Grad, bei Regen oder Schnee, bei Sonne oder Wind! Jeder Tag ist ein Angeltag aber nicht jeder Tag ist Fangtag. Aber nur wer angeln geht kann Fische fangen.
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